Von Klammern und Fäusten
Letzten Samstag war es nach langer Zeit endlich wieder so weit - ich konnte wieder einmal ein Konzert einer guten Band besuchen, nachdem ich viele dank meiner bevorzugten Wohnlage verpasst habe. Es ging auf in Börömpömpöm nach Oberentfelden, um die Zofinger Instrumentalband Leech zu bestaunen. Da mein Kollege mir die Arbeit aber bereits abgenommen hat, über das Konzert zu berichten, werde ich mich hier Teil 2 des Titels widmen. Nur noch wenige Worte über Leech: unbedingt anhören!
Leider gab es an diesem Abend auch noch einen weniger erfreulichen Vorfall, denn als ich mit meinem Cousin in Aarau auf dem Perron des WSB (oder AAR oder wie auch immer) Bahnhofs auf einen Kollegen gewartet habe und mich dabei mit ihm unterhalten habe, kam ein junger Mann die Treppe hinauf und machte uns völlig unaufmerksam darauf aufmerksam, dass wir es doch unterlassen sollten, in seiner Gegenwart das Wort "unglaublich" zu verwenden. Jedoch gingen wir - völlig zu unrecht natürlich - nicht auf seinen Vorschlag ein, worauf er uns noch auf einen weiteren Missstand aufmerksam mache. Wir hätten ihn angeschaut. Was für eine Frechheit! Und als er uns dann am Kragen packen wollte, folgte auch noch das obligatorische "was längsch mich a!" Leider unterbrach dann sein Kollege unsere nette kleine Unterhaltung und bewegte ihn in Richtung Treppe. Freundlicherweise nicht, ohne sich mit einem - sicherlich nett gemeinten - Faustschlag von meinem Cousin zu verabschieden.
Natürlich tut es uns beiden unglaublich leid, diesen Jungen Mann in diesem Masse vorsätzlich und persönlich angegriffen zu haben und damit womöglich noch seine Ehre verletzt zu haben. Unser Dank geht natürlich an die beiden Angestellten einer Sicherheitsfirma, die sich gut sichtbar hinter dem Zug auf den anderen Perron postiert hatten und damit unser Gespräch nicht störten.
Nun, eines ist ganz klar. Unser Land braucht mehr solche Leute, die nicht alles über sich ergehen lassen, welche kein "unglaublich" ungestraft lassen, Leute die Zivilcourage zeigen und andere auf Missstände aufmerksam machen und Leute, die Freche Antworten wie das Erklären, wie es denn nun gemeint war oder gar eine Entschuldigung sofort bestrafen. Solche Leute machen unser Land sicher.
Ich habe fertig!
Leider gab es an diesem Abend auch noch einen weniger erfreulichen Vorfall, denn als ich mit meinem Cousin in Aarau auf dem Perron des WSB (oder AAR oder wie auch immer) Bahnhofs auf einen Kollegen gewartet habe und mich dabei mit ihm unterhalten habe, kam ein junger Mann die Treppe hinauf und machte uns völlig unaufmerksam darauf aufmerksam, dass wir es doch unterlassen sollten, in seiner Gegenwart das Wort "unglaublich" zu verwenden. Jedoch gingen wir - völlig zu unrecht natürlich - nicht auf seinen Vorschlag ein, worauf er uns noch auf einen weiteren Missstand aufmerksam mache. Wir hätten ihn angeschaut. Was für eine Frechheit! Und als er uns dann am Kragen packen wollte, folgte auch noch das obligatorische "was längsch mich a!" Leider unterbrach dann sein Kollege unsere nette kleine Unterhaltung und bewegte ihn in Richtung Treppe. Freundlicherweise nicht, ohne sich mit einem - sicherlich nett gemeinten - Faustschlag von meinem Cousin zu verabschieden.
Natürlich tut es uns beiden unglaublich leid, diesen Jungen Mann in diesem Masse vorsätzlich und persönlich angegriffen zu haben und damit womöglich noch seine Ehre verletzt zu haben. Unser Dank geht natürlich an die beiden Angestellten einer Sicherheitsfirma, die sich gut sichtbar hinter dem Zug auf den anderen Perron postiert hatten und damit unser Gespräch nicht störten.
Nun, eines ist ganz klar. Unser Land braucht mehr solche Leute, die nicht alles über sich ergehen lassen, welche kein "unglaublich" ungestraft lassen, Leute die Zivilcourage zeigen und andere auf Missstände aufmerksam machen und Leute, die Freche Antworten wie das Erklären, wie es denn nun gemeint war oder gar eine Entschuldigung sofort bestrafen. Solche Leute machen unser Land sicher.
Ich habe fertig!
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